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Color & Style ist das Magazin der Kolibri Imageberatung. Wir bieten Ihnen hier einen kleinen Streifzug rund um Trends, Mode, Designer und Lifestyle.
 

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Modetipps Quelle: Styleranking.de

Rivieras: These shoes are made for summer
Bei einem schönen Ausflug, einer Fahradtour oder einem Picknick in den Bergen sollte ein halbwegs festes Schuhwerk auch im Sommer nicht fehlen. Rivieras bietet Abhilfe und präsentiert die neue Kollektion des old Vintage-Styles...
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Barbara Reis auf der CPD: Wenn mit Fellexplosionen auch Träume platzen
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Das Label Joie zeigt zwei Gesichter
Klassisch, schick und dennoch edgie und rockig. Joie präsentiert eine wirklich schöne Kollektion, die mit den verschiedenen Facetten einer Frau spielt und sie mutig unterstreicht...
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London Fashion Week: Acne bricht mit Traditionen
Das preisgekrönte schwedische Label Acne steht für Understatement und überzeugt von Saison zu Saison mit einem lässigen und individuellen Stil. Während der London Fashion Week zeigte die Marke ihre neue Womenswearkollektion und beweist erneut, dass auch ungezwungene Looks stylisch sein können. An die Silhouette einiger Looks müssen wir uns allerdings erst noch gewöhnen...
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New York Fashion Week: Levi's launcht erste weltweite Kollektion
Die Denimmarke Levi's stellte während der New York Fashion Week erstmals seine weltweite Kollektion vor. Im hippen Stadtteil SoHo zeigte das Label eine Kombination aus künstlerisch inszenierten Installationen mit den Highlights der neuen Linie und einer Fashion Show. Wir haben die besten Eindrücke des Events für euch...
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Modewelt

Quelle: Vogue.de

Bottega Veneta: Nine d’Urso
Die Tochter des legendären Models Inès de la Fressange ist das Testimonial des ersten Damendufts von Bottega Veneta und jetzt auch im neuen Kampagnenvideo zu sehen
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Claudia Schiffer: Claudia Schiffer in VOGUE
Atemberaubend, überirdisch, perfekt... Als Model wurde Claudia Schiffer zu einer einzigartigen Marke für sich. Als Designerin und Unternehmerin startet Claudia Schiffer jetzt in ein neues Leben
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Hannah Herzsprung: Hannah Herzsprung
In der VOGUE Modestrecke zeigt die Schauspielerin Eleganz mit Seele. Im Interview erzählt sie, warum sie ihren neuesten Film "ziemlich krass" findet und nicht weiß, ob sie ihn selbst anschauen wird
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Marion Vidal: Marion Vidal
Skulpturale Schönheiten: Bunte Kugelketten von Marion Vidal
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Events: Avantgarde
Das Beste kommt meistens zum Schluss. So war es auch bei dem dreitägigen Festival mit dem vielversprechenden Titel "The Avant/Garde Diaries", das von Raf Simons kuratiert, von Mercedes-Benz iniitiert und in Zukunft als Interviewmagazin online weiter best
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Modetrends

Quelle: Mode-und-Schuhe.Blogspot.com

Shoppingclubs (Teil 3) / Vente Privee
So gern ich ansonsten auch immer Excitingcommerce lese und schätze, so sehr muss ich dem neuesten Beitrag widersprechen.

Einige der Thesen bzw. Aussagen in dem Artikel möchte ich gerne widerlegen:

- Vente Privee arbeitet in Frankreich unter ganz anderen Rahmenbedingungen als die Shoppingclubs in Deutschland. Wenn ich gerade einmal die Hälfte der Retouren habe (oder noch weniger), dann habe ich per se erstmal leicht reden.

- Ich garantiere: Vente Privee verdient in Deutschland kein Geld! Das Gerede (bitte mit franzöischem Akzent vorstellen) "We cannot buy ze träffic. It is impossiböl to buy ze träffic. Oui are about somezing else. Oui are about doing somezing speciäl" ist schlicht und ergreifend nicht richtig. Vente Privee betreibt genau wie jeder andere Shoppingclub in Deutschland SEM. Dass Sie dabei nicht besonders clever sind und auf Ihren Landingpages drei verschiedene Opt-Ins haben wollen, bevor man den "Call-to-Action"-Button mit Text "sich anmelden" klicken soll, zeigt vielmehr, dass sie "Performance Marketing" noch nicht so ganz verstanden haben.

Vente Privee Anmeldung

- Dass es cleverer ist, einen für den deutschen Mart - wie ich finde relativ unpassenden - (und schnell verpuffenden) TV-Spot zu schalten und für horrendes Geld Lead-Kampagnen z.B. mit Deutschlandcard zu fahren [man rechne mit Leadpreisen von €5 aufwärts für incentivierte Leads.. viel Spaß!] bzw. mit Affiliate-Leadkampagnen die Datenbank aufzufüllen - ich bezweifle es. ["Naturalment, zey are also buying ze träffic!"]

Fazit: Gut für VP, dass sie in Frankreich Geld verdienen. In DE haben sie es deutlich schwerer und verdienen hier kein Geld. No chance. Es ist leicht, belehrend zu sein, wenn man keinen (VC-getriebenen) Druck verspürt. Nur leider bringt das auch eine gewisse Bequemlichkeit mit sich.

An die Adresse von Jochen Krisch möchte ich sagen, dass ich nicht glaube, dass ein Outlet von Haus aus schäbig und ein Shoppingclub exklusiv ist. Allein die vermeintliche Exklusivität: die meisten Marken geben sich bei den Shoppingclubs mittlerweile die Klinke in die Hand. Besonders exklusiv ist das nicht (mehr). Und ein Outlet macht wirtschaftlich eine Menge Sinn, wenn man Retouren & Restbestände nicht B2B verramschen will (hier wird oftmals pro kg Ware bezahlt.. absolute Restbestände so abzuschleusen ist alles andere als solides Business). Ich z.B. halte ein dress-for-less keineswegs für schäbig.
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Shoppingclubs Teil 2
Oh Mann, der Sommer, das gute Wetter und der viele Stress in der Arbeit (natürlich).. so kommt das eine zum anderen, und Schwupps ist ein Monat rum. Noch mehr Arbeit, noch mehr Stress.. und schon ist noch ein Monat rum.

Egal! Zeit für Teil 2 meiner kleinen Shopping-Clubs Serie, die ich heute meinem Brötchengeber Limango widmen möchte. Wer es noch nicht mitbekommen hat: bei limango tut sich gerade eine Menge. So zum einen der Relaunch der Seite vor wenigen Monaten, bei dem nun lediglich durch die drei Header getrennt der Private-Shopping-Club, das (offene und für alle ohne Registrierung zugängliche) Outlet sowie das neue Limango Deals (eine Gutscheinplattform a la Familien-Groupon) eingebunden sind.

Wenn man sich das "neue" Limango ansieht und mit dem Shoppingclub vergleicht, der es noch vor 12 oder 18 Monaten war, stellt fest, dass sich vieles verändert hat.

Was und warum? Dazu möchte ich gerne einige Einblicke geben:

- das Outlet hat sich mittlerweile als idealer Absatzkanal für zweierlei Arten von Waren entwickelt. Zum einen von Retouren & Restbeständen, die nicht im Rahmen der Verkaufsaktion abgesetzt werden können. Zum zweiten wird auch in Kernsortimenten und profitablen Randsortimenten explizit zugekauft. Vorteil des "offenen" Shops: hier lässt sich der Traffic auch über SEO "ziehen", und somit mittelfristig ein profitables Geschäft abseits von teuren AdWords & Facebook Klickpreisen und Affiliate etablieren. (brands4friends löst das ganze seit neuestem durch den direkten Verkauf auf eBay).

Abbildung: Sistrix-Sichtbarkeit des Limango Outlet im Zeitverlauf
sistrix sichtbarkeit limango outlet

limango outlet crossverlinkungWer sich im Outlet umsieht stellt fest, dass die "Cross-Verlinkung" des normalen Private Shopping mittlerweile recht prominent ist. Hintergrund: teurer, über AdWords oder an anderer Stelle gekaufter Traffic soll maximal ausgeschöpft werden. Auch das "Cross-Selling" von Outlet-Produkten an Private-Shopping Kunden (und umgekehrt) wird mit großen Schritten weiter vorangetrieben; hier ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht. Aktionen wie der Preisalarm (minütlich sinkende Preise zum Abverkauf von Einzel- & absoluten Restposten) oder die große, breit online angelegte Lagerverkaufsaktion waren einige der Highlights der vergangenen Monate.

- Das Limango Deals Team ist fleissig am Sourcing, um über Online- (und Offline-) Deals den limango-Mitgliedern Deals anzubieten, die einen klaren Mehrwert für die mittlerweile rund 3 Mio. Mitglieder bieten. Das charmante daran: limango grenzt sich durch seine Mitgliederstruktur (>90% Frauen) von Groupon & Co ab und hat eine Mitgliederbasis, die für Dealpartner spannend ist. Die Kosten für den Betrieb von Deals sind gut überschaubar und die Kostentreiber des klassischen Versandhandels (Lagerkosten, Retouren, Shipping etc.) sind schlicht und ergreifend nicht vorhanden. Gute Margen & kein Stress. Bitte mehr davon.

Screenshot: Beispiel-Deal von limango Deals
limago Deals

Auch andere Shoppingclubs hatten das Thema Deals immer mal wieder im Sortiment - allerdings im Rahmen regulärer Verkaufsaktionen und nicht als festen Bestandteil der Seite. Auch wurde hier mehr das Branding von (seinerzeit) Citydeal und Dailydeal gestärkt, da die Deals nicht "selbst-gebrandet" waren.

Wie immer, sind auch hier zwei Faktoren entscheidend dafür, ob "Deals" dauerhaft in der Shoppingcommunity funktionieren wird:

a) Relevanz, Relevanz, Relevanz! Wenn ich meine guten limango Kundinnen mit "durchschnittlichen Schwachsinnsdeals" (Restaurantbesuch # 342, Friseurbesuch #173 etc.) bespassen würde, würde sich das Thema schnell abnutzen. Stattdessen muss das Thema "smart" gespielt werden, und eine Relevanz sowie ein guter Dealmix für Frauen/Familien muss gegeben sein.

b) Skalierbarkeit der Deals -> ist aus meiner Sicht vorhanden. Mit einem "mehr" an Deals steigen die Kosten nur marginal.

So viel für den Moment. Es bleibt spannend.
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Javari greift an - oder doch nicht?
Nun ist es nach langer, langer Zeit, nach der Amazon sich mehr oder weniger um Javari zu scheren schien, nun endlich passiert: man hat einen deutlichen Fingerzeig mit einer Marketingaktion gestartet, die auf sich aufmerksam gemacht hat: ein € 30 Gutschein ab € 60 Bestellwert. Wen's interessiert, der darf sich gerne des Codes bedienen, der auf dem Screenshot klar erkennbar ist.

Javari Gutschein

Für mich eine gute Gelegenheit, mal einen kleinen (persönlichen) Einblick in die Denke von Javari an dieser Stelle zu geben.

Das ganze ist eine Marketing-Aktion, klar. Wenn man von € 60 die € 30 Gutscheinwert plus die prozentuale Affiliateprovision plus die Netzwerkprovison und die Kosten für s&H sowie Retouren abzieht, bleiben von € 60 Bestellwert am Ende wahrscheinlich rund € 10 bei Amazon bzw. Javari hängen. [€ 60 - € 30 Gutschein - € 4 Affiliate- & Netzwerkprovision - € 6 Shipping/Handling für das Paket - € 3 Rückporto weil im Schnitt jedes 2. Paket zurückkommt - € 7 Handling / Wertminderung der Retoure]. Von diesen € 10 kann man die geschätzen € 30-Wareneinsatz natürlich nicht bezahlen darum ist das ganze auch eine Marketingaktion.

Die Herausforderung hier: ich muss die incentivierten (vermeintlichen Abzock-) Erstkäufer zu Wiederkäufern machen. Diese sollten dann im Laufe ihrer Customer Lifetime fleissig weiter kaufen, wenn möglich wenig oder nichts zurückschicken, ihren Freunden und Bekannten Javari weiterempfehlen und wenn möglich nicht-reduzierte Produkte zum regulären Preis ohne Gutschein kaufen. Ob & inwiefern sich das ausgeht, muss Amazon wissen. Generell ist dieses Vorgehen für Versandhändler nichts neues. Ich für meinen Teil habe so meine Meinung zu extremer Gutschein-Incentivierung, speziell dann, wenn man eigentlich nix im Markt zu melden hat.

Die große Preisfrage für mich: meint es Amazon jetzt ernst, oder ist die Aktion ein verzweifelter Versuch wenigstens irgendetwas im Schuhbereich auf die Beine gestellt zu bekommen, wenn man an Zalando & Co eh nicht rankommt?

Javari LogoIch tippe auf letzteres. Wenn ich so eine Aktion habe und es ernst meine, dann bewerbe ich die Aktion auf der Amazon.de Startseite! (Nach gefühlten 15 Metern scrollen komme ich tatsächlich zu einem Teaser, der auf die die "reguläre" Javari.de Startseite verlinkt, auf der die Aktion - natürlich - nicht erwähnt wird. (Was soll der Geiz? Sollen lieber die Affiliates heimlich still und leise die Aktion bewerben? Amazon hat doch genug Geld, die Aktion mit einem einzigen Newsletter an die eigene Kundenbasis zu pushen. Verstehe ich nicht..). Was ich des weiteren nicht verstehe: Lovefil Logowarum ist "Javari - Schuhe und Handtaschen" immer noch beta, während sich zum Beispiel im Lovefilm-Logo der Claim "ein Amazon Unternehmen" deutlich prominent wiederfindet? Wäre doch eine nette Sache in Punkto Vertrauen. Oder hat die peinliche Datenpanne bei Buyvip dazu geführt, dass man bei amazon etwas vorsichtiger geworden ist?

Ich denke, Javari hat noch deutliche Hausaufgaben zu machen. Ob Branding, Sortiment (nicht ein Paar Nike Schuhe? Wirklich?) oder Positionierung (Warum soll ich bei Javari und nicht bei Zalando oder Mirapodo bestellen?) - ich denke, Amazon tut sich hier keinen Gefallen und steckt derzeit relativ konzeptlos Geld in ein Projekt, von dem sie selbst nicht wissen, was sie damit wollen (Beleg? z.B. die völlig unprofessionellen Mails der Agentur, die sie mit der Affiliate-Akquise beauftragt haben. Ich zitiere: "Hallo Herr Riedmiller, wir wurden von Amazon mit der Partnerakquise für den neuen Shop www.javari.de beauftragt, bestehende Amazon-Partner und neue Partner zu motivieren, am eigenständigen Partnerprogramm von javari.de ebenfalls teilzunehmen." Wenn ich es ernst meine, mache ich das selbst. Und ich mache es richtig. Man beachte auch die Formulierung: "wir wurden beauftragt.. zu motivieren..." Irgendwie lustig. Irgendwas läuft hier gehörig falsch. :D). Früher oder später kauft Amazon Zalando. Behaupte ich einfach mal.
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Shoepassion - rahmengenähte Herrenschuhe in Perfektion
Es ist schon einige Zeit her, dass ich das letzte Mal einen Shop vorgestellt habe. Umso mehr ist es an der Zeit, vor allem dann, wenn mich ein Shop aufgrund seines Sortiments und seiner Philosophie wirklich begeistert.

Ich spreche von Shoepassion - einem Onlineshop für rahmengenähte Herrenschuhe allerhöchster Qualität. Der Name Shoepassion ergibt sich dabei zusammengesetzt aus Shoes und Passion - und das ist kein "fancy Name" für eine Billigproduktion aus Bangladesch (kein Marco Donati! :)), vielmehr steht Shoepassion für rahmengenähte & handgefertigte Schuhe und damit für echte Qualität.

Ich selbst habe in meiner Kollektion 2 Paar Schuhe, die keine Sportschuhe sind. Und diese liebe ich ganz besonders, auch - oder gerade - weil sie ebenfalls rahmengenäht sind und einem als Träger ein besonderes Gefühl geben - das gute Gefühl, etwas Besonderes zu besitzen. Ich trage sie des öfteren zur Jeans, Hemd, Sakko-Kombi, was einen sportlich-eleganten Look (gerade richtig für jemanden mit Anfang 30!) ergibt. Aus meiner Sicht sollte jeder Mann ab Ende 20 zumindest über ein Paar Schuhe verfügen, auf dem weder die drei Streifen noch ein Swoosh prangen.

Shoepassion - Herrenschuhe Onlineshop

Doch zurück zu Shoepassion: die sehr hochwertig gestaltete Website mit den Bereichen Schuhwissen und Schuhpflege sowie der klar aufgezeigten Philosophie von Shoepassion und den Videos machen Lust auf mehr. Ich für meinen Teil bin dabei ganz Klassiker und kann allzu extravaganten Modellen nicht viel abgewinnen, aber das ist ja Geschmackssache.

Natürlich werden jetzt einige anmerken, dass sich Preise von rund 180 € aufwärts für ein Paar Herrenschuhe etwas überzogen halten, aber man muss hier aus meiner Sicht folgendes berücksichtigen: man erhält nicht nur einen Schuh, sondern ein in Handarbeit hergestelltes Kunstwerk, das ewig hält und einem als Träger ein gutes Gefühl verleiht.

Geliefert werden die Schuhe sehr stilvoll in einem Schuhbeutel. Dazu ein schöner Karton, eine Kurzanleitung zur Pflege und mit einem Paar Ersatzschnürsenkel. Toll. [Erinnert mich daran, dass unsere Bachelorette neulich eine ganz interessante Arbeit zum Thema "Wichtigkeit der Verpackung" fertiggestellt hat.. das wäre doch auch mal ein Thema für den Modeblog..] Ob klassische Herrenschuhe oder Boots - wer zumindest ein paar rahmengenähte Herrenschuhe im Schrank hat, der legt sich ganz schnell ein zweites Paar zu. So wie ich: eines in schwarz, eines in braun, je nach Anlass. Ich für meinen Teil wünsche Tim und seinem Team weiterhin viel Erfolg!
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Zum aktuellen Stand der Shoppingclubs (1)
In der letzten Zeit hat sich im eCommerce eine ganze Menge getan. Ich möchte an dieser Stelle die Chance ergreifen, den Shoppingclubs in Deutschland mal ein wenig genauer auf die Finger zu schauen. Wo stehen sie? Welche (Geschäftsmodell-spezifischen) Schwierigkeiten/Herausforderungen existieren? Und was gibt es an Innovationen?

Shoppingclubs in Deutschland Übersicht
Einige Probleme, die immer auftreten, wenn ein Geschäftsmodell schon etabliert ist, sind nicht nur bei den deutschen Shoppingclubs, sondern auch bei Groupon & Co immer gleich:

- abnehmendes Interesse der Bestandsmitglieder im Bereich der Mailings (die Anzahl der Emails, die man erhält, ist teilweise wirklich astronomisch. Man kapituliert unweigerlich).

- abnehmendes Interesse der Bestandsmitglieder an den Aktionen. War das Shoppingclub-Konzept anfangs noch neu, innovativ und spannend, ist heute der Begriff "Deals" fest im Wortschatz der Verbraucher vorhanden und jeder, wirklich jeder, bietet heute Deals an. Ob Reise, Gutscheine, Shoppingclubs oder oder oder. -70% jederzeit, -70% für alle. Irgendwann nutzt es sich ab.

- abnehmendes Interesse der Bestandsmitglieder "Freunde einzuladen". Gerade das "Freunde einladen" ist eine deutliche Stütze des Geschäftsmodells, weil hier die Akquisitionskosten pro neuem Mitglied im Verhältnis zu allen anderen Kanälen am geringsten sind. Plus: man hat eine relativ hohe Erfolgsrate was Erst- & Wiederholungskäufer angeht. Aber: die 100. Mail, Freunde einzuladen wird irgendwann lästig. Und irgendwann hat man keine Freunde mehr, die man einladen möchte.

- steigende Kosten der Mitgliederakquisiton. Deutlich spürbar: es wird nicht günstiger, neue Mitglieder "zu ziehen". AdWords & Facebook Ads-Preise ziehen tendentiell an (bzw. werden mit steigender Mitgliederbasis öfters auch von Bestandsmitgliedern geklickt, was zu steigenden Kosten pro Neumitglied führt), Banner-Klickraten sind so oder so im Keller, die Anzahl der Neumitglieder, die über Kooperationen "gezogen" werden, ist ebenfalls tendentiell rückläufig.(Logisch, vor allem wenn die Koop-Partner selbst zu kämpfen haben.)

- Marketingfehler Fernsehwerbung, die nicht funktioniert oder funktionieren kann, gravierende Fehler in der Mediaplanung, fehlende Landingpage-Konzepte, fehlende Shop-Personalisierung & (gefühlt) wahlloses Bombardieren der Bestandsbasis mit Emails. So schafft man sich keine Freunde.

Eher Shoppingclub-spezifisch sehe ich die folgenden Herausforderungen:

- Sourcing - war es Anfangs noch ein "Buyer"-Markt, weil die Markenhersteller froh waren, ihre Restposten "durch die Hintertür" abschleusen zu können, ist es heute ein "Seller"-Markt, bei dem der Hersteller deutlich die Zügel in der Hand hält.

- Retouren - Retouren sind für Shoppingclubs ein riesen Problem. War es in der Vergangenheit noch Usus, bei den Herstellern nur die Ware abzunehmen, die auch tatsächlich im Rahmen der Verkaufsaktionen über den Tisch ging, so hat sich der Markt gewandelt. Die Shoppingclubs müssen "alles mögliche" abnehmen, um überhaupt an Ware zu kommen. Was nicht verkauft werden kann oder retourniert wird, muss in der Regel B2B verramscht werden. Die Preise, die hierbei erzielt werden, liegen zum Teil deutlich unter dem Einkaufspreis.

Dies war der erste Teil meiner mehrteiligen Shoppingclub-Serie, mal sehen, wie viele es noch werden. Auf alle Fälle möchte ich noch ein paar Lösungsansätze aufzeigen, und einen Blick auf die einzelnen Clubs werfen.
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